
FreiRaum — Coaching
für Frauen an Beziehungs-Wendepunkten.
Wien und Innsbruck
"Du bist längst weitergegangen. Und trotzdem ist da noch etwas."
Die Trennung liegt Jahre zurück. Der Alltag funktioniert. Es gibt einen neuen Mann, und er ist gut. Er meint es ernst.
Und manchmal reagierst du über und weißt nicht, warum. Manchmal ziehst du dich zurück. Manchmal denkst du an deinen Ex — nicht, weil du ihn willst, sondern weil er einfach noch da ist. Im Kopf. Im Körper. In den Mustern. Bei deinen Kindern.
Alle sagen: Du musst das endlich loslassen. Ich sage dir etwas anderes.
Warum loslassen
nicht funktioniert
Du hast es versucht. Wahrscheinlich jahrelang. Und du hast dir dabei vermutlich die Frage gestellt, was mit dir nicht stimmt.
Meine Antwort: Es stimmt alles mit dir. Der Auftrag ist falsch.
Eine Beziehung, in der du Jahre gelebt hast, aus der vielleicht Kinder hervorgegangen sind, verschwindet nicht auf Kommando. Die Bindungsforschung ist da eindeutig: Bedeutsame Bindungen hinterlassen Spuren im Nervensystem, im Körpergedächtnis, in automatisierten Reaktionsmustern. Was wir Loslassen nennen, ist meist Verdrängen. Und Verdrängtes kommt wieder — beim Streit über Kleinigkeiten, beim Anruf wegen der Kinder, beim Gedanken an eine zweite Hochzeit.
Es gibt einen anderen Weg.
Frei-Lassen
statt Loslassen
Stell dir ein Bücherregal vor.
Ein Buch, das du gerade liest, liegt aufgeschlagen auf dem Tisch. Es nimmt Raum ein, bestimmt deine Gedanken, ist allgegenwärtig.
Ein Buch, das du fertiggelesen hast, steht im Regal. Es ist sichtbar. Es gehört zu deiner Geschichte. Aber es ist nicht mehr in deinen Händen.
Genau das ist Frei-Lassen: dem Vergangenen einen festen, würdigen Platz geben — ohne dass es diesen Platz weiterhin im Mittelpunkt deines Lebens einnimmt. Es soll nicht verschwinden. Es soll seinen Ort finden.
Nicht fallen lassen. Niederlegen.

Der Weg: 4 Einheiten
Vier Termine zu je 90 Minuten — in Wien, in Innsbruck oder online.
Kein Schema F: Der Ablauf steht, die Tiefe bestimmst du.

Und dann:
Die Schwellenzeremonie
Für Hochzeiten haben wir Formen. Für Geburten, für Abschiede, für Jubiläen. Für das Ende einer Ehe haben wir eine Unterschrift beim Anwalt.
Das ist zu wenig.
Die Schwellenzeremonie ist der Moment, in dem der Kopf aufhört und der Körper beginnt. Du legst an einem bewusst gewählten Ort ein Objekt nieder — meist einen Stein, meist einen mit einer Geschichte. Du sprichst einen Satz, den du selbst gewählt hast. Dann drehst du dich um und gehst.
Klingt einfach. Ist es auch. Und es wirkt auf einer Ebene, die Gespräche allein nicht erreichen.
Die beiden Varianten:
Halbtag (4 Stunden):
Gespräch, ein Brief an die alte Beziehung, kurze Körperarbeit — dann gehen wir gemeinsam an den Ort. Der Brief wird gesprochen, das Objekt niedergelegt, der Satz gesagt. Danach Stille, dann der Rückweg. Für das bewusste Platzgeben des Vergangenen.
Ganztag:
Alles aus dem Halbtag — und die dritte Phase: das Empfangsritual für das, was kommen darf. Du gehst mit einem zweiten Objekt nach Hause und mit einem Brief an dich selbst, zu öffnen in einem Jahr. Ein Nachgespräch nach einigen Wochen ist inkludiert.
Kein spiritueller Überflug. Kein Räuchern, keine Götter, kein Energiekonzept. Die Wirkung von Ritualen auf Übergänge ist seit über hundert Jahren anthropologisch und psychologisch erforscht. Was hier passiert, hat eine klare Funktion: dem Übergang eine Form geben. Wenn dir das Wort Zeremonie zu weich ist, nennen es Platzgebungsritual. Der Inhalt bleibt derselbe.
Ich begleite dich wenn...
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du in einer neuen Beziehung oder Patchworkfamilie stehst — und spürst, dass du dich selbst dabei verlierst.
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dich alte Muster aus der früheren Beziehung immer wieder einholen — und du weißt, dass es Zeit für Veränderung ist.
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du das Gefühl hast, an der Aufgabe des Loslassens zu scheitern — obwohl äußerlich längst alles geregelt ist.
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du nicht weißt, wie viel Platz du in dieser Konstellation einnehmen darfst — als Partnerin, als Mutter, als Frau.
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du die Rolle als Stiefmutter neu definieren möchtest — jenseits gesellschaftlicher Erwartungen.
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die Kommunikation mit dem Ex-Partner oder den Kindern dich erschöpft — und du klare, ruhige Worte suchst.
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du dir selbst versprochen hast: diesmal will ich es wirklich gut machen — und dieser Anspruch dir Druck macht.
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eine Hochzeit ansteht und du nicht mit dem alten Rucksack hineingehen willst.
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du dir einen Raum wünschst, der nur dir gehört: ohne Ratschläge, ohne Bewertung, mit echtem Verständnis.

Was es kostet:
Ich bin Lebens- und Sozialberaterin in Ausbildung unter Supervision. Das heißt: Jede Begleitung wird fachlich supervidiert.
FreiRaum setzt nach der akuten Krise an: Du bist stabil, dein Alltag funktioniert, du kommst zurecht. Es ist nur noch etwas offen. Wenn du mitten in einer Krise steckst, bist du bei einer Psychotherapeutin besser aufgehoben — und ich sage dir das im Erstgespräch offen, statt dir vier Einheiten zu verkaufen.
